Fortbildungen für Musiker:innen

In aller Kürze. How-Tos für Musiker:innen

Performance – Was ist das?

Performance ist nicht einfach Publikums-Bespaßung, kein Nice-to-have, wenn erst die Songs sitzen. Jeder Auftritt ist automatisch eine Performance – auch dann, wenn man sich (vermeintlich!) gegen eine Bühnen-Show entscheidet. Als Musik-Act kann man also nicht „nicht performen“ und man sollte es auch gar nicht versuchen, denn Performance ist der sichtbare, fühlbare und auch hörbare Ausdruck dessen, was dein Musik-Projekt im Kern ist. Und was es vom – oder: fürs – Publikum will.

Eine Performance schafft man sich deshalb auch nicht drauf, man erschafft sie aus sich heraus. Sonst wirkt sie – Überraschung – „auf-gesetzt“. Und da ist das Publikum wie Hunde: Wenn Innen und Außen einer Band nicht zusammenpassen, riechen die das und werden sich nicht so recht auf dich oder euch einlassen, selbst wenn ihr technisch gerade alles richtig macht.

Das heißt nicht, dass man bei einer Show nicht auch eine Maske aufsetzt (im Wortsinne oder im übertragenen). Aber ob diese Maske bloß künstlich oder eher kunstvoll wirkt, hängt daran, ob man sie glaubwürdig tragen kann. Das macht die Arbeit an der eigenen Bühnenshow so spannend, weil dies eigentlich eine Reise zu sich selbst ist: als Mensch oder als Künstler:in. Denn aus dem einen erwächst ja das andere, das heißt: Mit dem, was wir als Mensch (charakterlich, körperlich usw.) zur Verfügung haben, formen wir die Identität als Act und entsprechend die Bühnen-Persona.

Auf diese Weise an der Bühnen-Show zu arbeiten, macht dein Musik-Projekt einzigartiger, dich sicherer on stage und, wenn diese magische Connection zwischen dir und dem Publikum entsteht, dann macht das auch einfach enorm viel Spaß!

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